IHRE TOTEN AUGEN BESCHÄMEN DIE GANZE WELT Laila (1) erfror auf der Flucht vor dem Krieg

Dieses Foto macht wütend! Traurig und fassungslos! Es zeigt die Grausamkeit des Syrien-Krieges. Ein Mädchen, gehüllt in eine Decke, die Augen weit aufgerissen, den Mund wie zum Schrei geöffnet. Tot.

Die Familie hatte nur ein Zelt ohne Heizung. Dann wurde der Winter immer eisiger. Es schneite, der Wind blies, die Temperaturen sanken bis auf minus sieben Grad. Laila wurde krank und immer schwächer, auch weil sie an einem Gewebeschwund im Hirn gelitten haben soll.
Am Donnerstag ging es nicht mehr. Morgens um 5 Uhr zog Lailas Vater dem Mädchen alle Kleidungsstücke an, die er hatte. Ziel: das einige Kilometer entfernte Krankenhaus.

Er nahm Laila auf den Arm, drückte sie an sich und lief los. Über zugefrorene Gräben, vorbei an Ruinen und Schutthaufen des Krieges. Er fror, manchmal stolperte er, hielt aber sein Mädchen fest. Wenn der Wind zu eisig wurde, schützte er es mit seinem Körper.

Nach zwei Stunden erreichten beide die Shifa-Klinik in Afrin. „Wir trennten sie nur mit großer Mühe“, schreibt Dr. Housam Adnan, der Lailas Schicksal auf seinem Facebook-Account nachzeichnete.

„Wir sahen Lailas Engelsgesicht, aber sie war bewegungslos. Wir hörten nach ihrem Herzschlag… Sie war tot!“

Ihre Augen beschämen die Welt: Laila erfror auf der Flucht

Der Arzt fährt anklagend fort: „Und wir sitzen hier hinter unseren Heizungen und unter den Dächern unserer Häuser. Ihr, die Menschen auf der ganzen Welt. Ihr alle habt sie getötet!“

6,2 Millionen Menschen, darunter 2,5 Millionen Kinder, wurden in den vergangenen ­Jahren innerhalb Syriens vertrieben.

Bis Sonntag läuft die Münchner Sicherheitskonferenz, auf der die Großmächte über Krieg und Frieden diskutieren, darunter Russland, das Diktator Assad in seinem unmensch­lichen Vernichtungs-Feldzug unterstützt. Es sollte ihrer ­aller Pflicht sein, in Lailas totes Gesicht zu blicken.

Quelle: bild.de

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